Herzlich Willkommen bei der
Narrenzunft "Ulmer Lechthal-Hexa".

Wir begrüßen Dich in unserem kleinen Hexenhaus im Internet.

Wir sind eine junge Hexenzunft (Narrenzunft) aus Ulm an der Donau. Zur Rechten findest Du die Zunftsage über die Hexe aus Ulm in schwäbischen Worten. Die Originalsage findest Du in der Chronik.

Du bist an einer Aufnahme in unsere Narrenzunft interessiert?

Wir freuen uns immer über Aufnahmeanträge und auch
die kleinsten Mäschkerla nehmen wir gerne in unsere
Reihen auf. Wenn Du dich genauer informieren möchtest,
dann melde Dich bei uns über den Bereich Aufnahme.
Bitte berücksichtige aber, daß wir noch am Aufbau unserer
Zunft sind und "Gut Ding will Weile haben"!

 

 

Es goht dagega!

Die Fasnet 2015 ist in vollem Gange, weswegen wir auch wenig Zeit haben!



Die Zunftsage in schwäbischer Mundart:

D' Ulmer Lechthal-Hex

Es war amol vor reacht langer Zeit,
en Lechthaler hot sich bsonders gfrait,
dass seine Gschäftr in Ulm so guat laufat,
drom isch'r en a Wirthaus en Ulm zom saufa,
do verzehlt'r ällerhand Zuig aus seim Ländle,
au vom Hexaberg Bidmig verzehlt'r a Stündle,
no frogt'r end Rond ob oiner da Bidmig kennt,
glei a alts Weib henter em Ofa vor zennt:
"Zwisch Wälzau ond Steeg der Buckel isch",
dr' Lechthaler wondert sich wieso des so isch,
No frogt'r a bissle rom, bei älle Fromme,
dia saget: "Des alte Weib isch no nia wegkomma",
Do denkt'r sich glei dass des bloß oin Grond het,
des isch a richtiga Hex ond dia war scho amol det.
Am nächschte Morga gohts weiter mit em Karra,
doch dr' oine Gaul lahmt, hot der etz an Sparra,
doch denkt'r des kah bloß dia Hex gwea sei,
loßt en Fluach naus und dr' Spuk isch vorbei,
uf oimol gohts weiter als isch gar nix gwea,
het er sich umdreht, het er doch gseah,
wia henter'm Baum 's alte Weib heimlich stoht,
se grinst weil se woiss: Ihr Ruaf nia meh vergoht.
Etz kennat'r d'Gschicht von dem Ulmer Weib,
a richtiga Hex wars hond'rs gmerkt Ihr Leut,
heut bin i scho uralt, guggat mi bloß oh,
bloß no an dr' Fasnet bin i jetzt do,
om a bissle zom hexa, ond a bissle zom strähla,
om a bissle zom feschta ond a bissle zom quäla,
doch liabe Leut jetzt ben I fertig, so so
a gleis bissle dank wär a lauts LECHTHAL-HEX...

... NARRO!

(Frei nach der Sage "Die Ulmer Hexe" aus dem Buch "Volkssagen, Bräuche und Meinungen aus Tirol", gesammelt
und herausgegeben von Johann Adolf Heyl, Brixen 1897,
Nr. 52, S. 39)


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